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Hundebegegnungen – Annäherung an Artgenossen

Die Art und Weise der Annäherung an Artgenossen spielt eine nicht unerhebliche Rolle beim Verhalten der Hunde, wenn sie aufeinandertreffen oder aneinander vorbeigehen.

Durch Dein eigenes Verhalten und auch durch Deine Unterstützung kannst Du problemlos dafür sorgen, dass viele Hundebegegnungen wesentlich entspannter und ruhiger ablaufen können. Der allererste Schritt dazu ist, dass Du weißt, auf was Du achten musst, wie freundliche Begegnungen aussehen, um diese zu fördern, und natürlich auch, wie Hundebegegnungen aussehen, die bereits ein gewisses Maß an Anspannung, Bedrohung oder Eskalation beinhalten, damit Du diese bestmöglich vermeiden kannst. Wenn Du Deinen Hund in eine frontale Annäherung quasi hineinzwängst, musst Du damit rechnen, dass es für Deinen und vermutlich auch den anderen Hund schwierig werden könnte.

Video: Hundebegegnungen verstehen und entspannter gestalten

Beispiele der Annäherung

Frontale Annäherung

  • häufig konfliktreich
  • direkter Blickkontakt
  • Anspannung steigt schnell
  • “Bleib weg!”
  • Hund bei Bedarf unterstützen, Situationen eher vermeiden

Frontal versetzte Annäherung

  • etwas freundlicher
  • direkter Blickkontakt kann leichter vermieden werden
  • Hund zu weiterem deeskalierenden Verhalten einladen
  • vor allem für passende Distanz sorgen

Annäherung quer

  • etwas freundlicher
  • direkter Blickkontakt eher unwahrscheinlich
  • Pfote oder Kopf auflegen sowie seitlich aufspringen leichter möglich
  • eventuelle Bewegungseinschränkung
  • Erregeungslevel im Auge haben!
  • rechtzeitig unterstützen

Parallele Annäherung

  • recht freundliche Annäherung
  • kein direkter Blickkontakt
  • Wahrscheinlichkeit Aufmerksamkeitsteilung in die Umwelt größer
  • trotzdem auf Wohlfühldistanz achten
Hundebegegnungen entspannter gestalten

Deine Aufgabe ist es, die Situationen beim Treffen auf Artgenossen möglichst so zu gestalten, dass Dein Hund sich noch halbwegs wohlfühlen kann und kein unerwünschtes Verhalten zeigen “muss”, weil er sich bedroht fühlt oder vielleicht Frust entsteht.

Dazu gibt es viele hilfreiche Signale, die Du anderweitig aufbauen kannst und die Deinem Hund dann in schwierigen Situationen unterstützen und auch beim Senken des Erregungslevels helfen.

Vor allem solltest Du aber Deinen Hund dabei unterstützen, noch erwünschtes Verhalten und auch deeskalierendes Verhalten zeigen zu können.

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